Die Krefelder Pinguine haben auch Spiel drei des Halbfinals klar für sich entschieden. Die Eisbären Regensburg unterliegen auswärts mit 0:4 und stehen damit in der „Best-of-Seven“-Serie vor dem Aus.
0:4 hieß es am Ende: Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg hat das dritte Duell des Halbfinals gegen die Krefeld Pinguine auswärts in der mit 8.029 Fans ausverkauften Yayla-Arena verloren. Damit legten die Seidenstädter, die in der DEL-2-Hauptrunde souverän Tabellenplatz eins geholt und damit die Meisterschaft der Regulären Saison gefeiert hatten, in der zweiten Play-off-Runde („Best of Seven“) den dritten Sieg vor. Dabei stellten sie die Weichen früh auf Sieg: Nach nur 15 Sekunden erzielte Max Newton per Nachschuss das 1:0 für die Hausherren (1. Minute). Daniel Bruch erhöhte später auf 2:0 (12.). Per Break stellte Mathew Santos im zweiten Drittel auf 3:0 für die Nordrhein-Westfalen (32.). Der Ehrentreffer blieb den Rot-Weißen trotz großem Einsatz sowie Übergewicht im dritten Drittel verwehrt – stattdessen fiel per Empty-Net-Treffer noch der 4:0-Endstand durch Krefelds Kapitän Alexander Weiß. In Spiel vier am heutigen Mittwoch, den 08. April, ab 20:00 Uhr zuhause in der Regensburger Donau-Arena sind die Oberpfälzer (ob des drohenden Ausscheidens bei einem weiteren Erfolg der Schwarz-Gelben) zum Siegen verdammt. Gewinnen die Eisbären, erzwingen sie mindestens ein fünftes Aufeinandertreffen am kommenden Freitag, den 10. April, ab 19:30 Uhr wiederum am Rhein.
Früher Rückstand trotz Anpassungen
Trainer Peter Flache vom Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg setzte für Spiel drei der zweiten Play-off-Runde, dem „Best of Seven“-Halbfinale gegen Hauptrundenmeister Krefeld Pinguine, nach zuvor zwei Niederlagen auswärts im Rheinland auf einen etwas veränderten Kader. Zwar startete Torhüter Jonas Neffin erneut zwischen den Pfosten – Konrad Fiedler nahm als Backup auf der Bank Platz, die jungen Cole Danielsmeier und Jonathan Peper standen nicht im Kader. Doch vor 8.029 Fans in der ausverkauften Yayla-Arena kehrten bei den Oberpfälzern Verteidiger Max Merkl sowie die Angreifer David Morley und Yuma Grimm ins Aufgebot zurück. Nicht mit von der Partie waren derweil in der Abwehr Nick Mähler sowie im Sturm Alexander Berardinelli, Pierre Preto, Marks Jirgensons, Lukas Krieger (alle überzählig) und Noel Saffran (in der Endrunde nicht spielberechtigt) an.
Nur 15 Sekunden dauerte es, bis Krefeld das 1:0 vorlegte: Max Newton staubte nach einem Rebound direkt vor dem Regensburger Tor ab und brachte die Schwarz-Gelben mit dem zweiten Schuss des Abends in Front (1. Minute). Und die Nordrhein-Westfalen hielten die Schlagzahl weiter hoch: Neffin bekam bereits in der Anfangsphase alle Hände voll zu tun und hielt sein Team mit mehreren starken Paraden im Spiel. Beim 0:2 war er aber machtlos: Erneut kam mit Daniel Bruch ein Pinguine-Stürmer frei vor ihm zum Nachschuss und stellte auf 0:2 (12.).
Entscheidung fiel im zweiten Drittel
Auch im zweiten Durchgang gaben die Hausherren den Ton an und deckten Neffin weiter mit Schüssen ein. Mit einer starken Leistung verhinderten dieser und eine aufopferungsvoll kämpfende und Schüsse blockende Regensburger Mannschaft einen höheren Rückstand. Nach einem Fehlpass ging dann aber Mathew Santos, Topscorer der Seidenstädter, mit einem Break allein aufs Eisbären-Tor zu und überlistete Neffin zum vorentscheidenden 3:0 (32.). In der Folge fassten dann aber die Gäste besser Fuß und setzten auch selbst wieder mehr Akzente.
Im dritten Drittel hatten die Domstädter dann sogar etwas mehr vom Spiel, doch der Ehrentreffer wollte nicht fallen – auch nicht in Powerplay-Situationen oder als Neffin das Feld früh für einen weiteren Feldspieler verließ. Stattdessen schlenzte Krefelds Kapitän Alexander Weiß den Puck in der Schlussminute über das gesamte Feld zum 4:0-Endstand ins verwaiste Regensburger Gehäuse (60.).
Die Schwarz-Gelben zogen in der Halbfinalserie damit auf 3:0 nach Siegen davon. In Spiel vier am heutigen Mittwoch, den 08. April, ab 20:00 Uhr zuhause in der Regensburger Donau-Arena benötigen die Flache-Schützlinge daher nun einen Sieg, um das Ausscheiden und damit das Saisonende zu verhindern. Bei einem Eisbären-Erfolg wäre ein fünftes Spiel sicher, das am kommenden Freitag, den 10. April, ab 19:30 Uhr wiederum in Krefeld stattfinden würde.
EVR Eisbären GmbH & Co. KG Regensburg / RNRed