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Für die geretteten Menschen auf dem Schiff Alan Kurdi der Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye gibt es eine Lösung. Nach Informationen der maltesischen Regierung hätten sich zwei EU-Länder bereit erklärt, die fünf verbleibenden Migranten aufzunehmen. Um welche Staaten es sich genau handelt, wurde nicht gesagt.

In Malta selbst sollen die fünf Geretteten nicht bleiben. Das teilte die maltesische Regierung mit. Vor rund zehn Tagen hatte die Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye 13 Menschen auf dem Mittelmeer gerettet. Laut Sea-Eye stammen die Migranten aus Tunesien und wurden bereits zum Großteil an Land gebracht. Die Situation an Bord des Rettungssschiffes hatte sich zuletzt vermehrt zugespitzt. Erst vor wenigen Tagen teilte die Crew mit, dass ein Migrant versucht habe, über Bord zu springen, um sich das Leben zu nehmen. Die verbleibenden Menschen auf der Alan Kurdi werden nun von der maltesischen Armee an Land gebracht. Zuvor hatte Italien dem Schiff tagelang die Einfahrt verwehrt.

„Ocean Viking“ mit mehr als 80 Menschen an Bord

Indes befindet sich ein weiteres Rettungsschiff, „Ocean Viking“, mit mehr als 80 Geretteten auf dem Mittelmeer. An Bord des Schiffes, das von Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée betrieben wird und unter norwegischer Flagge fährt, befinden sich nach Angaben der Helfer auch eine Schwangere sowie ein einjähriges Kind. Wie es für diese Migranten weitergeht, ist nach wie vor ungeklärt.

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