Die Bahnbrücke in Nittendorf wird 2026 saniert: Wegen der Sperrung der Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg nutzt der Landkreis das Zeitfenster für umfassende Arbeiten an Brücke, Kreisstraße R 31 und Bushaltestellen. Die Maßnahme kostet rund 2,25 Millionen Euro.
Die im Jahr 1979 errichtete Bahnbrücke in Nittendorf wird im Jahr 2026 umfassend saniert. Wie die letzten Brückenprüfungen ergaben, befindet sich das Bauwerk in einem schlechten Gesamtzustand. Da die Bahnstrecke Nürnberg-Regensburg im ersten Halbjahr 2026 gesperrt wird, bietet es sich an, dieses Zeitfenster zu nutzen, um die notwendigen Arbeiten während dieser Sperrung durchführen zu können. Nach erfolgter Ausschreibung erhielt die Fahrner Bauunternehmen GmbH aus Mallersdorf den Bauauftrag zur Durchführung dieser Maßnahme. Der Bauvertrag umfasst neben der Sanierung der Brücke auch die Deckeninstandsetzung der Kreisstraße R 31 (Abschnitt Brücke bis Ortsbeginn Nittendorf), den barrierefreien Ausbau der bestehenden Bushaltestellen sowie die Anpassung der Einmündung an die Staatsstraße 2660 (alte B 8).
Brücke soll im Oktober 2026 wieder freigegeben werden
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,25 Millionen Euro; davon entfallen 1,7 Millionen Euro auf die Sanierung der Bahnbrücke einschließlich Prüf- und Ingenieurleistungen, 550.000 Euro kostet die Instandsetzung der Kreisstraße R 31 und der barrierefreie Ausbau von zwei Bushaltestellen. Die Baumaßnahme soll im Oktober 2026 abgeschlossen werden.
„Die Sanierung der Nittendorfer Bahnbrücke ist eine wichtige Investition in die Verkehrssicherheit und die Straßeninfrastruktur des Landkreises“, erklärt Landrätin Tanja Schweiger. „Mit dieser Maßnahme stellen wir sicher, dass die Brücke auch künftig den gestiegenen Anforderungen des Verkehrs gerecht wird.“
Landkreis Regensburg / RNRed