Es geht um die Meisterschaft im Süden: Die Guggenberger Legionäre bestreiten an den kommenden beiden Wochenenden ihre letzten vier Spiele der Regular Season. Dabei stehen drei Heimspiele, starke Gegner und ein spannendes Fernduell auf dem Programm.
Die Baseball-Saison nimmt in den kommenden Wochen richtig Fahrt auf. Für die Guggenberger Legionäre geht es an den nächsten beiden Spieltagen noch um die Meisterschaft im Süden. Will die Mannschaft von Matt Vance die bestehende Chance nutzen, dann braucht es vier Regensburger Siege. Gleichzeitig muss Konkurrent Heidenheim in den Spielen gegen Gauting und Mainz noch etwas liegen lassen. So oder so geht es für die Legionäre im Anschluss mit der neue Interleague-Runde weiter.
Regensburg muss noch um den Platz kämpfen
Den Auftakt im Endspurt machen an diesem Wochenende die Spiele gegen die Haar Disciples. Da haben die Legionäre noch eine Rechnung offen. In der Hinrunde kassierten sie eine ebenso überraschende wie unerfreuliche und unnötige Niederlage bei den Disciples. Das soll sich nicht wiederholen. Das Team aus der Landeshauptstadt ist aber trotz des hintersten Tabellenplatzes nicht zu unterschätzen. Auch gegen Heidenheim hielten die Disciples im letzten Aufeinandertreffen lange gut mit, mussten sich erst am Ende knapp geschlagen geben. Am Freitag, den 12. Juni, gastieren die Guggenberger Legionäre ab 18:00 Uhr bei den Disciples in Haar, am Samstag, den 13. Juni, wird um 14:00 Uhr in der Regensburger Armin-Wolf-Arena gespielt.
Im heimischen Stadion kommt es dann auch zum Abschluss der Regular Season. Die Legionäre empfangen die Stuttgart Reds. Freitag, den 19. Juni, um 19:00 Uhr und Samstag, den 20. Juni, um 14:00 Uhr. Die Reds stehen aktuell mit neun Siegen und sieben Niederlagen auf dem dritten Tabellenplatz, haben aber den direkten Konkurrenten Mainz im Nacken. Gut möglich, dass die Reds in Regensburg noch um ihren Platz in der Interleague-Runde kämpfen müssen.
Das Rennen um den Süd-Titel
Nach der Siegteilung im Topduell zwischen den Heidenheim Heideköpfen und den Guggenberger Legionären haben die Heidenheimer ihre Tabellenführung vorerst verteidigt. Der Rückstand der Legionäre beträgt zwei Spiele bei noch vier ausstehenden Partien. Eine rechnerische Vorentscheidung im Kampf um die Südmeisterschaft ist am kommenden Wochenende möglich: Dafür müssten die Heideköpfe beide Spiele gewinnen, während die Legionäre mindestens ein Spiel verlieren. Rein rechnerisch könnten die Guggenberger Legionäre bei vier Niederlagen in Serie sogar noch aus dem Interleague-Topf fallen.
Heidenheim reist an diesem Wochenende zu den Gauting Indians. Am letzten Spieltag treten die Heideköpfe dann in Mainz an, während die Legionäre Stuttgart in Regensburg empfangen. Damit geht es wahrscheinlich für alle beteiligten Teams um einiges. Regensburg und Heidenheim kämpfen um den Titel, Mainz und Stuttgart um den dritten Platz.
Die Reds könnten die Sache allerdings schon an diesem Wochenende klar machen. Stuttgart und Mainz treffen direkt aufeinander. Sollten die Reds beide Partien für sich entscheiden, wäre die Entscheidung in diesem Rennen bereits gefallen. Dann könnte Stuttgart beim Gastspiel in Regensburg sogar noch einen Angriff auf den zweiten Platz starten. Die Mainzer reisen aber mit Rückenwind an: Am vergangenen Wochenende feierten sie gegen Gauting zwei Shutout-Erfolge, darunter einen No-Hitter von Leo Bristow im ersten Spiel. Die Reds kehrten zuletzt ebenfalls mit zwei Siegen aus München-Haar zurück, wobei das zweite Spiel erst im letzten Inning entschieden wurde.
Interleague-Runde und Playoffs
Auch in der Nord-Staffel sind noch einige Fragen offen. Hier führt derzeit Bonn vor Hamburg und Paderborn. Köln hofft auf Rang 3. Die Untouchables wollen aber am Wochenende im Heimduell mit den Stealers noch einmal richtig angreifen. Es ist also für Spannung gesorgt, bevor es zum ersten Mal die Interleague-Runde geht. Dort spielen die drei Erstplatzierten aus Nord und Süd eine Hin- und Rückrunde gegeneinander — ausschließlich gegen Teams der jeweils anderen Gruppe. Das Abschlussklassement aus Regular Season und Interleague-Runde bildet die Setzliste für die ersten sechs Plätze des Viertelfinals. Für die Legionäre bedeutet das: Je nach Ausgang der letzten vier Spiele treten sie die Interleague-Runde als Erster oder Zweiter der Südgruppe an — mit entsprechend unterschiedlicher Ausgangsposition für die Playoffs, die am 15. August mit den Viertelfinals beginnen.
Guggenberger Legionäre Regensburg - Regensburg Legionäre e.V. / RNRed