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Das geht durch die Nase! Für ein Parfum werden 30 bis 50 verschiedene Duftkomponenten verwendet. Wie behält man bei dieser Vielfalt den Überblick? Und wie findet man dabei den passenden Duft für sich? Ganz einfach: Vertrauen Sie einfach Ihrer Nase und dem Gefühl. Gerüche lösen bei jedem unterschiedliche Reaktionen aus, ob positiv oder negativ. Egal, was die Werbung oder Verkäufer sagen: Sie selbst wissen es am besten

So unglaublich es sich vielleicht anhört, aber nicht jedes Parfum passt zu jedem Typ. Es fängt schon damit an, dass sich Parfums mit dem eigenen Körpergeruch verbinden und so ein ganz einzigartiger, individueller Duft entsteht. Es soll betonen, unterstützen und hervorheben. Sind Sie z.B. eher zurückhaltend, ist ein sehr schweres, intensives Parfum vielleicht gar nichts für Sie. Andersherum ist es genauso.

Duftnoten entwickeln sich in drei Phasen. Zuerst riecht man die Kopfnote, die sofort auftritt und für etwa fünf bis zehn Minuten bleibt. Danach eröffnet sich die Herznote. Sie sorgt für einen harmonischen Übergang zur Basisnote, die den eigentlichen Duft ausmacht. Nach 15 bis 20 Minuten hat sich der Duft auf der Haut entfaltet.
Duftgruppen:
Boisée = holzige Noten
Hespéridée = zitrische Noten
Ambrée = Amber oder Cuir für Leder
Heute spricht man eher von frisch und aquatisch, holzig oder grün, würzig und orientalisch oder auch herb und ledrig.

Wo wird ein Parfum aufgetragen, damit der Duft besonders lange hält?
Auf die Haut
„Parfümieren Sie sich da, wo Sie gerne geküsst werden möchten“, sagte einst Coco Chanel. Parfum wird in erster Linie auf die Haut aufgetragen. Es reagiert beim Hautkontakt und entfaltet erst dann den einzigartigen Duft der Person, die es trägt. Parfums enthüllen Ihre Duftwolke auch unter dem Einfluss der Körperwärme. Deshalb muss das Parfum gezielt auf warme Körperstellen appliziert werden. Mit anderen Worten: auf warme und feuchte Zonen, in denen der Puls fühlbar ist.
Auf die Haare
Sprühen Sie das Parfum bei kurzen Haaren an den Haaransatz und bei langen Haaren auf die Spitzen.
Auf die Kleidung
Natürlich können Sie auch Ihre Kleidung parfümieren, aber bitte nicht irgendwie! Man muss sich erst bewusst sein, dass nicht jeder Stoff den Duft auf dieselbe Art und Weise zur Geltung bringt. Natürliche Textilien wie Wolle, Samt, Baumwolle oder Leinen halten den Duft länger. Bei synthetischen Materialien dagegen verbreitet sich das Parfum viel heftiger und kürzer. Vorsicht: Auf Seide entstehen Flecken, die sich nicht mehr entfernen lassen! Um die Kleidung zu parfümieren, sprühen Sie das Parfum mit zehn Zentimeter Abstand lieber auf Ihren Rocksaum, Ihren Schal oder auf das Futter in der Jacke.
Weitere Ideen: Parfümieren Sie Ihre Bettwäsche, Kopfkissen und Wäscheschrank oder geben Sie ein paar Tropfen Ihres Lieblingsduftes ins Wasser, wenn Sie Ihre Dessous beim Waschen ausspülen.

Was kann ich machen, damit Parfum länger duftet? Wie trage ich Parfum richtig auf?
Der Zeitpunkt der Parfümierung ist wichtig. Am besten tragen Sie den Duft direkt nach dem Duschen auf die noch warme Haut auf. Oder auch nach dem Föhnen. Übrigens: Die meisten Parfum-Verwender besprühen sich im Brustbereich. Durch ständige Wahrnehmung mit Ihrer Nase blenden Sie diesen Duft dann aus. Man parfümiert sich stärker, was keinesfalls besser ist.

- auf warme Körperstellen sprühen, wie Dekolleté, Handpulse, hinterm Ohr oder am Hals
- Haut aus einer Entfernung von ca. 20 cm besprühen & max. 2 Sprühstöße
- immer von unten nach oben sprühen
- beim Durchprobieren im Handel den Geruch zwischendurch mit Hilfe von Kaffeebohnen neutralisieren
- Teststreifen aus Parfümerien können den Duft verfälschen, auf jeder Haut riecht er unterschiedlich

Eau de Toilette oder Eau de Parfum – Der Unterschied:
Der kleine aber feine Unterschied liegt in der Intensität. Eau de Parfum besitzt eine Konzentration von ca. 10-20% und ist besonders intensiv. Das Eau de Toilette ist mit 6-9% um einiges weniger stark konzentriert und somit auch etwas leichter und frischer.
Bildquelle: bigstockphoto.com | bigstock/MariiaBoiko, bigstock/prometeus, bigstock/Erstudiostok, bigstock/Subbotina Anna

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