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Wie werden wir in Zukunft leben? Diese Frage beschäftigt nicht nur Trendforscher, Designer und Hersteller, sondern auch uns selbst. In Zeiten von Social Media, Reizüberflutung und Überkonsum findet die „Slow Living“-Bewegung in der westlichen Gesellschaft immer mehr Fans. Damit ist die Tendenz gemeint, im Alltag einen Gang runterzuschalten und sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen: Minimalismus statt Maximalismus. Und weil wir uns 70 Prozent unseres Lebens in geschlossenen Räumen aufhalten, will das eigene Interieur so gewählt sein, dass man sogar von einer therapeutischen und nachhaltigen Wirkung auf das Individuum sprechen kann. Das Thema „Nachhaltigkeit“ wird deswegen auch beim Wohnen immer wichtiger. Die Menschen wollen, dass sie durch ihr individuelles Verhalten für die Erhaltung unseres Planeten aktiv eintreten und sich durch den eigenen Konsum nicht schuldig fühlen müssen.

Botanical & Nature
Zurück zur Natur und damit zu sich selbst. Grün steht 2019 hoch im Kurs – Material und Farbe verbinden sich in der Inneneinrichtung zu einer Symbiose. Egal ob einzeln als Dekoration auf Regalbrett oder Fenstersims oder als kleiner „Urban Jungle“ mit unterschiedlichsten Pflanzenarten. Dazu noch nachhaltige Naturmaterialien wie Holz, Baumwolle, Leinen und Rattan sowie cleane, natürliche Farbnuancen wie Beige, Khaki, Camel, Braun oder Grau, und fertig ist die eigene Wohlfühloase. Dieser Wohntrend begeistert selbst diejenigen, die bisher keinen grünen Daumen hatten.


Vegane Möbel
Die Nachfrage nach veganen Möbeln, in denen keinerlei tierische Produkte verarbeitet werden, ist in jüngster Zeit vermehrt gestiegen, was Leder, Fell, Daunen und Wolle als Bezugs- und Füllstoffe ebenso ausschließt wie Bienenwachse, die bei manchen Massivholz-Möbeln zur Oberflächenveredelung verwendet werden. Die gute Nachricht für alle Vegan-Fans: 80 Prozent aller Möbel auf dem Markt sind bereits vegan, es wird nur noch nicht deutlich kommuniziert. Stark auffällig ist zudem, dass die Käufer statt Billigmöbel und massenhafte Deko-Artikel einzelne hochwertige und liebevoll ausgesuchte Stücke, an denen man jahrelang Freude hat, bevorzugen.


Recycling, upcycling & handmade
Die Folgen des Klimawandels und unserer eigenen Sorglosigkeit werden immer deutlicher. Wir alle verfolgen die Bilder von Plastikmüll in den Ozeanen, die Abholzung der Wälder, die fortwährende Dürre oder die Bedrohung einzelner Tierarten tagtäglich in den Medien. Besonders die Verschmutzung der Weltmeere ist ein Thema, dass die Welt aktuell sehr beschäftigt. Und weil sich alles gegenseitig beeinflusst, sieht auch die Innenarchitektur hier nicht weg. Erfrischend neu sind daher recycelte Materialien wie Terrazzo Böden aus Meeresmüll, Gartendeko aus alten Rohren und Flaschen oder die schwarze Küche „Kungsbacka“ aus Pet-Flaschen von Ikea. Schon seit Jahren sind zahlreiche Designer und Fair-Fashion-Labels mit an Bord. Adidas zum Beispiel verkauft Sneakers und eine Yoga-Kollektion aus gesammeltem Meeres-Plastik. Wir sagen Bravo!








DIY Dekoideen:
Ein wahres Recyclingwunder für Textilien ist zum Beispiel der „Rag-Chair“: Der Sessel besteht aus alten Stofffetzen und Kleidungsstücken, die mit Hilfe von Bändern zusammengehalten oder genäht werden.
Auch alte Bretter aus Holzmöbeln eignen sich wunderbar zur Umfunktionierung als Holzregal. Weinkisten, die man miteinander verschraubt, dienen ebenfalls prima als cooles Regal. Ein simples, aber effektives Ablageregal bekommt man aus einem alten Holzstuhl, dem man die Beine absägt und das verbliebene Gerüst mit der Stuhllehne an der Wand montiert. Wenn man Holzkisten mit Tafelfarbe egal welcher Couleur bemalt, kann man das neue Kunstwerk sogar immer wieder neu beschriften. Ansehen kann man den Stücken keineswegs, dass sie das Ergebnis von erfolgreichem Recycling sind. Die kleinen Fehler, die die Materialien durch ihre Vorgeschichte aufweisen, sind sogar erwünscht.
Bildquelle: bigstockphoto.com | bigstock/new africa, bigstock/kasiabialasiewicz, bigstock/MargaritaKhamidulina, bigstock/eakstocker, bigstock/richtphoto, bigstock/bernardhermant

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